Tennis, Teamgeist und Trubel – Begeisterung im Tenniscamp
Jeden Morgen starteten die Tage um 9 Uhr mit einer herzlichen Begrüßung, gefolgt von abwechslungsreichen Spielen, die den Teilnehmenden dabei halfen, anzukommen, sich die Namen der anderen einzuprägen, sich einzufinden und Kontakte zu knüpfen. Zudem erfolgte täglich eine kurze, aber wichtige Einweisung in die Rettungskette: Wer bleibt im Falle der Fälle beim Verletzten? Wer unterstützt dabei, den Rettungswagen zu rufen? Wer hilft, den Rettungswagen einzuweisen? So wurden die Kinder scheinbar nebenbei in erster Hilfe geschult und mit in die Verantwortung genommen. Erfreulicherweise blieb das erworbene Wissen hierbei ausschließlich theoretisch: Das Tenniscamp hatte keine Verletzten zu beklagen.
Auf den Tennisplätzen angekommen, erfolgte jeden Tag zunächst ein dynamisches Aufwärmspiel, um die Muskeln auf das bevorstehende Training vorzubereiten. Unter der Anleitung des Trainerteams wurde dann am Vormittag intensiv und mit viel Freude trainiert und gespielt. Nachdem sich die Betreuer die Kinder und Jugendlichen am Montag auf dem Platz angesehen hatte, wurden die Sportbegeisterten in kleine, passende Trainingsgruppen eingeteilt, die sich nach ihrem Leistungsniveau richteten. So konnten beispielsweise die Anfänger in einer entspannten Atmosphäre mit anderen Neulingen spielen und mit orangefarbenen oder grünen Punktbällen trainieren, was ihnen half, ihre Fähigkeiten zu verbessern und schnellere Erfolgserlebnisse zu erzielen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem engagierten Trainerteam, bestehend aus Boris Wieber, Anton Dengler, Christian Osete-Kröner, Bastian Winter und Tobias Umland, die mit ihrem stetigen Einsatz und ihren Fachkenntnissen entscheidend dazu beigetragen haben, dass die Kinder und Jugendlichen sich wohlfühlten und motiviert wurden, ihr Bestes zu geben.
Das Vormittagstraining wurde von Frühstückspausen unterbrochen, in denen die Tennisbegeisterten mit liebevoll angerichteten Obst- und Gemüsetellern verwöhnt wurden. Zahlreiche Kilogramm frisches Obst und knackiges Gemüse landeten auf insgesamt 90 bunten Obsttellern, die jeden Tag freudig erwartet und entgegengenommen wurden. Dank guter Tauschgeschäfte am Tisch und Verhandlungsgeschick blieben keine Reste übrig. Auch das Mittagessen war ein Highlight des Camps. Das Hüttenteam zauberte köstliche Gerichte wie Spaghetti Bolognese und Nudeln mit Schinken-Sahne-Sauce, die bei den jungen Sportlerinnen und Sportlern sehr gut ankamen. Sowohl die unterschiedlichen Ernährungsvorlieben als auch Allergien oder Unverträglichkeiten wurden dabei natürlich berücksichtigt, so gab es beispielsweise auch fleischlose Tomatensauce oder lactosefreie Sahnesauce – es war also für jeden etwas dabei. Und natürlich durfte auch der Nachtisch nicht fehlen: Hier konnten sich die Kinder über Pudding, Joghurt mit frischem Obst oder Eis freuen. Herzlichen Dank an das Hüttenteam Kirsten Seelig, Aylin Lauterfeld und Alena Wieber, die mit viel Hingabe nicht nur die schmackhaften Mahlzeiten zubereitet, sondern auch das gesamte Umfeld mit viel Sorgfalt und Liebe gestaltet haben, um den Kindern ein rundum gelungenes Erlebnis zu bieten.
Am Nachmittag fand dann freies Spiel statt, bei dem die Kids sich selbst organisierten und sowohl Einzel oder Doppel als auch Rundlauf-Tennis spielten. Am Freitag wurde noch ein kleines, spannendes Abschlussturnier ausgetragen, in dem die Kinder ihre Fortschritte unter Beweis stellen konnten. Hier wurde der Teamgeist, den man schon die ganze Woche beobachten konnte, erneut deutlich spürbar: Alle wurden angefeuert und zu ihren Fortschritten beglückwünscht. Bei der Siegerehrung konnten sich die ersten drei Plätze über glänzende Medaillen freuen. Der Verein gratuliert Ida Wieber zum Turniersieg sowie Emil Dengler zum zweiten und Moritz Kammer zum dritten Platz. Alle Turnierteilnehmenden haben sich große Mühe gegeben, hervorragende Leistungen gezeigt und können stolz auf sich sein.
Das Wetter spielte in der Tenniscamp-Woche weitgehend mit: Die Temperaturen waren angenehm und die kleineren Regenschauer hielten nie lange an. Die Regenpausen konnten sinnvoll für ein wenig Theorie-Training genutzt werden, dem die Kinder aufmerksam folgten, was sie bei einem kleinen Quiz unter Beweis stellen konnten. Am Donnerstag wurde es dann so warm, dass sogar eine kleine, fröhliche Wasserschlacht mit Wasserspritzpistolen möglich war. Lediglich am Montag musste zwischendurch in die Halle ausgewichen werden, was dankenswerterweise von der TSG ermöglicht wurde.
Die Stimmung während des gesamten Camps war einfach großartig. Sowohl die Teilnehmenden als auch das Betreuerteam hatten viel Spaß und freuen sich bereits auf das „Römer-Tenniscamp 2026“, das wieder in der ersten Ferienwoche stattfinden wird. Der Römer Tennisclub bedankt sich bei allen Beteiligten für eine unvergessliche Woche voller Sport, Spaß und Gemeinschaft! Ein herzlicher Dank geht auch an das Ingenieurbüro Fast+Epp, das den Kindern des Tenniscamps T-Shirts gesponsert hat, die ihnen als schöne Erinnerung an das Camp überreicht wurden.
Als nächste Highlight für die vereinseigene Jugend steht nun in der letzten Ferienwoche die beliebte Tennisplatzübernachtung an, die bereits freudig erwartet wird.
Bilder vom Tenniscamp findet ihr hier.